Die Internationale Raumstation ISS feierte 2008 ihr 10jähriges Bestehen. Trotz zeitlicher Rückschläge durch die Shuttle-Unfälle und drastische Steigerungsraten bei den Kosten werden Politik und Wissenschaft das Projekt als Erfolg, nicht zuletzt aufgrund der völkerverbindenden Kooperationen von Osteuropa und den westlichen Industriestaaten. Der Rückblick zeigt die Entwicklung der Station, die mit einem russischen Versorgungsmodul und einem amerikanischen Verbindungsknoten begann und zum Zeitpunkt der geplanten Fertigstellung 2010 ein Volumen von 1000 Kubikmetern haben wird. Sechs Forschungslabors, zwei Wohneinheiten und eine Aussichtskuppel werden dann den Menschen auf der ständig bewohnten Station Platz bieten, ergänzt durch diverse technische Räume. Deutschland ist seit sieben Jahren auf der ISS präsent, seit Anfang 2008 sogar mit einem eigenen Labor namens Columbus, und hat mittlerweile über 30 Experimente begonnen und teilweise abgeschlossen. Die wissenschaftlichen Aufgaben stammen aus der Plasmaphysik, aber auch aus der Raumfahrtmedizin und der Biotechnologie und anderen Bereichen. 70 weitere Experimente sind derzeit angemeldet. Langfristig sollen industrielle Forschungsaufträge helfen, die Kosten für die Station zu tragen.


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    Title :

    Am Anfang war die Morgenröte. Zehn Jahre im Orbit: Die Internationale Raumstation ISS


    Contributors:

    Published in:

    DLR-Nachrichten ; 121 ; 46-51


    Publication date :

    2008


    Size :

    6 Seiten, 5 Bilder



    Type of media :

    Article (Journal)


    Type of material :

    Print


    Language :

    German