Den Anfang für die operative Überwachung des Eisenbahnbetriebs waren die theoretischen Überlegungen und Anweisungen der königlichen Eisenbahndirektion (KED) Cöln. Aufgrund der durch erhöhtem Transportbedarf ausgelösten Betriebsstockungen im Jahr 1912 ("Verkehrsnot"), sind 1913 in den Direktionen Cöln, Essen und Elberfeld 16 Zugleitungen zeitweilig zur Überwachung und Koordination der Tätigkeit der Fahrdienstleiter eingerichtet worden. Mit dem I. Weltkrieg wurde eine flächendeckende Betriebsüberwachung notwendig. 1916/17 wurde eine Organisation eingerichtet (Generalbetriebsleitung Ost in Berlin und Generalbetriebsleitung West in Essen, daneben eine 1917 von der Obersten Heeresleitung erwirkte zusätzliche Kriegsbetriebsleitung), die als Vorläufer der heutigen flächendeckenden operativen Betriebsleitung gelten kann.


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    Title :

    Die Anfänge der Betriebsüberwachung und -leitung bei den deutschen Eisenbahnen



    Published in:

    Publication date :

    2005-01-01


    Size :

    4 pages



    Type of media :

    Article (Journal)


    Type of material :

    Print


    Language :

    German