Bei Kurvenfahrt neigen Schienenfahrzeuge zu starken Geräuschen mit ausgeprägten Einzeltönen (Kurvenkreischen). Die Geräuschursache ist das Quergleiten der Räder auf den Schienen. Durch den periodischen Wechsel von Haft- und Gleitreibung werden Schwingungen mit Einzeltönen im Frequenzbereich von ca. 800 Hz bis ca. 8000 Hz erzeugt (stick-slip-Effekt). Es wird das Zusammenwirken von Rad und Schiene untersucht. Die stick-slip-Schwingungen können durch Anpassung der Reibungskoeffizienten reduziert werden. Hierfür kommen spezielle Materiallegierungen für die Räder oder flüssige Reagenzien zur Schienenschmierung in Betracht. es werden Radabsorber nach dem Prinzip der Schwingungstilgung beschrieben. Die aktuelle Entwicklung von Maßnahmen zur Minderung des Kurvenkreischens befasst sich mit der Schwingungsabschirmung von Rad und Schiene. Verkleidungsbleche mit Zwischenlagen aus Kunststoff haben einen breitbandigen Dämm- bzw. Dämpfungseffekt. Hierfür muss aber noch eine gewisse Entwicklungsarbeit geleistet werden. Insbesondere sind die Anteile der Schallleistung von Rad und Schiene zu bestimmen, damit die Maßnahmen gezielt angewendet werden können.


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    Title :

    Tonhaltige Geräusche durch Schienenfahrzeuge


    Subtitle :

    Bilanz der Erkenntnisse - Ausblick



    Published in:

    Publication date :

    2001-01-01


    Size :

    8 pages



    Type of media :

    Article (Journal)


    Type of material :

    Print


    Language :

    German






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